Hautschutz

Bei der Arbeit mit UV-härtbaren Produkten kann die menschliche Haut auf unterschiedliche Art und Weise beansprucht werden:

  • durch direkten Kontakt mit Gefahrstoffen wie z. B. Monomeren oder Bindemitteln. Dieser Hautkontakt kann durch Tragen
    geeigneter Schutzhandschuhe großteils vermieden werden.
  • durch direkten Kontakt mit UV-Strahlung
  • durch Erweichen der Haut (z. B. Hände) beim Tragen von Schutzhandschuhen.

Vor und während der Arbeit mit UV-härtbaren Materialien wird deshalb empfohlen, zum Schutz der Haut während der Arbeit
geeignete Schutzhandschuhe zu tragen. Hierdurch wird der Kontakt zu den reaktiven Bindemitteln und der Kontakt der Haut
mit UV-Strahlung verhindert.

Andererseits kann sich beim Arbeiten mit Handschuhen durch Schweißbildung Feuchtigkeit in den Handschuhen ansammeln,
was zu einem Erweichen und Anquellen der Haut führt. Um die Haut effektiv gegen Erweichen zu schützen bzw. auch, um die Schweißbildung zu reduzieren, wurden diverse Handcremes, Gele oder Emulsionen entwickelt. Diese sind im Fachhandel
erhältlich.

Analog wurden auch spezielle Cremes entwickelt, um vor diversen Gefahrstoffen oder UV-Strahlung (UVA, UVB, UVC) effektiv
zu schützen.

Beim Umgang mit UV-Strahlung ist insbesondere darauf zu achten, dass nicht nur die Hände, sondern auch alle anderen
Körperstellen, die mit UV-Strahlung in Kontakt kommen können (Arme, Gesicht, …), mit einer UV-Schutzcreme behandelt
werden müssen.

Nach Beendigung der Arbeiten mit Gefahrstoffen oder UV-Strahlung sollten die Hände z. B. mit einer feuchtigkeitspendenden
Panthenol-Creme behandelt werden.


 

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das Sie durch Teilnahme an einem unserer UV-Seminare vertiefen können

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